SCHWARZSEHER PRODUZIERT KURZFILM
02. September 2009 // Das sieht man in Oldenburg sonst nur zu Zeiten des Filmfestes: Kameras, Scheinwerfer und davor bekannte Kinoschauspieler. Doch diesmal war es nicht erst im September, sondern schon Ende Juli soweit: dort nämlich drehte Markus Wulf seinen neuen Kurzfilm „Walter bleibt stehen“ in der Huntestadt.
Es sei, wie Wulf sagt, ein „kleiner Film über die großen Fragen des Lebens“. Oldenburg wird dabei zum Schauplatz einer absurden Parabel überraschender Wendungen und feiner, allgegenwärtiger Ironie. Die Dreharbeiten dauerten vom 29. Juli bis 7. August 2009. Das Drehbuch zum Film wurde von Wulf selbst verfasst, der, mittlerweile in Berlin lebend, für den Filmdreh in seine Heimatstadt Oldenburg zurückkehrt. „Die Stadt, in der man seine Kindheit verbracht hat bleibt wahrscheinlich immer ein entrückter, magischer Ort. Ein bisschen so, wie ein begehbares Fotoalbum. Man kennt hier nicht nur die Orte, sondern auch die Geschichten dahinter“, sagt der 24-jährige Regisseur Markus Wulf. Außerdem könne man in einer kleineren Stadt ganz andere Geschichten erzählen als zum Beispiel in Berlin, wo es einen ganz anderen Konsens darüber gäbe, was normal sei.
Produzent Amon Thein ist zwar selbst bereits als Regisseur einiger preisgekrönter Kurzfilme und durch die Spots für die Stadt der Wissenschaft in Erscheinung getreten – für dieses Projekt möchte er allerdings im Hintergrund die Fäden ziehen. „Ich unterstütze hier eine guten Freund und Kollegen und freue mich deshalb sehr, dass ich bereits viele Förderer finden konnte, die das Vorhaben finanzieren möchten.“ So sagten unter anderem die OLB-Stiftung, die Erikssen-Grensing-Stiftung, CEWE Color und das Filmbüro Bremen eine finanzielle Förderung des Vorhabens zu.
Thein und Wulf bildeten auch in der Vergangenheit schon ein gutes Team - beispielsweise als sie 2007 den Wettbewerb „Spontan getan“ mit ihrem Kurzfilm „Was Manuela stört, stört Katharina nicht“ gewannen. Dort waren sie, wie auch in einigen Produktionen zuvor, als Regieduo aktiv. Die Kameraführung in Walter bleibt stehen übernahm Florian Kirchler (Freies Land, Ein Abend außer Haus), preisgekrönter Absolvent der Hamburg Media School. Die Hauptrolle übernahm der Berliner Schauspieler Daniel Alvermann.
Zur Geschichte: Hauptfigur Walter ist 26 Jahre alt. Er studiert, schläft, isst, trinkt und macht sich so seine Gedanken über die Welt und das Leben und überhaupt. Doch dann passiert etwas, das sich keiner so recht erklären kann. Walter bleibt stehen. Er redet nicht mehr, er bewegt sich nicht – er bleibt einfach stehen. Die Öffentlichkeit wird auf dieses ereignisarme Ereignis aufmerksam. Man macht sich Gedanken. Ärzte, Psychologen, Menschen von der Straße - doch keiner kann es sich erklären. Walter wird zur Identifikationsfigur einer Generation, die nicht weiß, ob sie zu satt oder zu hungrig ist. Und als man sich schon beinahe damit abgefunden hat, passiert etwas, mit dem wirklich keiner mehr gerechnet hat.
Link zur Webseite des Films >>
NEUER KINOSPOT
19. Juni 2009 // Oldenburg, Stadt der Wissenschaft 2009, präsentiert sich ab Juni 2009 mit einem brandneuen Kinowerbespot. In dem 30 Sekunden langen Werbetrailer machen die beiden jungen Darsteller Simon und Malcolm Werbung für das Veranstaltungsangebot der selbsternannten Übermorgenstadt im Jahr 2009. Nach einer animierten Fahrt durch bewegte Bilder der Leitprojekte endet der auf 35mm-Celluloid hergestellte Film mit der Webadresse www.uebermorgenstadt.de. Schwarzseher hat produziert, die mitreißende Musik des Spots gestaltete Thomas Knochenhauer, Komponist aus Oldenburg. Die schönen Animationssequenzen stammen von Florian Skupin. Der offizielle Start des Spots ist am Donnerstag, den 25.6.2009 in den Oldenburger Kinos Casablanca und Cinemaxx.
Link zu den verwendeten Schwarzseher-Trailern der Leitprojekte >>
Webseite von Thomas Knochenhauer, Komponist der Titelmusik >>
FILMPREIS UND TV-INTERVIEW
12. Juni 2009 // Zusammen mit Eike Schulz, Ragnar von Winterfeld und den Darstellern Ramona Eitel-Villar und Freddy Phung hatte ich im November 2008 den Kurzfilm „Schnitt“ gedreht. Der Film entstand nach Vorgabe des Kurzfilm-Wettbewerbs „Spontan getan“, für den man innerhalb von 3 Tagen zu einem ausgelosten Thema einen Film dreht. Das Thema diesmal: „Schnitt“. Für den Dreh hatten wir uns ganz schön was vorgenommen: Aufnahmen in Oldenburg und Bremen standen auf dem Plan, sogar im ausverkauften Weserstadion wurde eine Szene gedreht. Der Aufwand wurde honoriert: wir bekamen einen silbernen Zwerg auf dem dazugehörigen Kurzfilmfestival ZwergWerk verliehen. Nun, 6 Monate später, wurde der Film mit einem weiteren Preis ausgezeichnet: er ist einer der Preisträger des Kurzfilm-Wettbewerbs von FilmFestSpezial. Das TV-Magazin der niedersächsischen Bürgermedien berichtet von großen Filmfestivals im Norden und vergab in diesem Jahr einen Kurzfilmpreis mit insgesamt fünf gleichberechtigten Gewinnerfilmen. Als Gewinner des Preises wurden wir in die Aufzeichnung der FilmFestSpezial-Sendung im Juni eingeladen. Berichtet wurde dabei vom Filmfest Emden, rund anderthalb Stunden lang. Regisseure, Schauspieler, Produzenten die Filme auf dem Filmfest hatten wurden Interviewt. Zusammen mit Ramona Eitel-Villar und Ragnar von Winterfeld durfte ich unseren Film am Ende der Sendung vorstellen und die Fragen des Moderators beantworten – freundlicherweise nannte der sogar die Webseite schwarzseher.com. Die Aufzeichnung ist in den kommenden Tagen auf diversen Bürgersendern zu sehen, die im folgenden aufgelistet sind:
* h1 (Region Hannover): 21.06.09 um 22 Uhr | Kanal S 11 | www.h-eins.tv (Livestream)
* oeins (Region Oldenburg): am 21.06.09 um 15.15 Uhr | Kanal S 20 | www.oeins.de (Livestream)
* Radio Weser.TV Bremen: 21.06.09 um 12 Uhr | Kanal K 11 Bremen | www.radioweser.tv
* Tide-TV Hamburg: 21.06.09 um 13 Uhr | Kanal K 02 | www.tidenet.de
Link zum Film „Schnitt“ bei Youtube >>
Link zur Webseite des FilmFestSpezial >>
IMAGEFILM FÜR OLDENBURGER TAFEL
1. Mai 2009 // Ein Tag im selbstorganisierten Betrieb der Oldenburger Tafel – das war die selbst gesetzte Maßgabe für einen insgesamt 3 Minuten langen Film über die bewundernswerte Arbeit der Tafel. „Die Tafeln gleichen den Mangel an der einen Stelle mit dem Überfluss von anderer Stelle aus. Praktisch bedeutet das: Die Tafeln sammeln Lebensmittel, die von einwandfreier Qualität sind, aber nicht mehr im Handel verwendet werden, und gibt sie kostenlos an Menschen ab, die ein niedriges Einkommen nachgewiesen haben.“ – so steht es auf der Homepage der Organisation, und genau dies ist auch im Film zu sehen. Ebenso die umfangreiche Arbeit der freiwilligen Helfer und auch der Kontakt mit den Kunden. Der fertige Film wurde auf einer Spendengala im Oldenburger Staatstheater uraufgeführt und soll nun auf der Webseite der Tafel zu Spenden animieren.
Link zur Webseite der Oldenburger Tafel >>
Imagefilm der Tafel auf schwarzseher.com >>
KURZFILMDREH IM SOMMER
1. Mai 2009 // Markus Wulf, bekannt unter anderem als Regisseur zweier Figurenopern am Oldenburger Theaterlaboratorium und beteiligt an einigen zurückliegenden Schwarzseher-Kurzfilmproduktionen, dreht einen neuen Film. Walter bleibt stehen wird der heißen, und im Juli und August in Oldenburg gedreht. Schwarzseher wird die Produktion des Filmes übernehmen und befindet sich derzeit auf Sponsorensuche – sowohl die OLB-Stifitung als auch das Filmbüro Bremen haben schon Fördersummen zugesagt. Auch der Hauptdarsteller ist schon gefunden, Daniel Alvermann wird die Hauptfigur Walter Weber verkörpern. Der Diplomierte und mit Filmpreisen ausgezeichnete Kameramann Florian Kirchler wird die Bildgestaltung übernehmen. Zur Geschichte: Hauptfigur Walter ist 26 Jahre alt. Er studiert, schläft, isst, trinkt und macht sich so seine Gedanken über die Welt und das Leben und überhaupt. Doch dann passiert etwas, das sich keiner so recht erklären kann. Walter bleibt stehen. Er redet nicht mehr, er bewegt sich nicht – er bleibt einfach stehen. Die Öffentlichkeit wird auf dieses ereignisarme Ereignis aufmerksam. Man macht sich Gedanken. Ärzte, Psychologen, Menschen von der Straße - doch keiner kann es sich erklären. Walter wird zur Identifikationsfigur einer Generation, die nicht weiß, ob sie zu satt oder zu hungrig ist. Und als man sich schon beinahe damit abgefunden hat, passiert etwas, mit dem wirklich keiner mehr gerechnet hat. Der Kurzfilm wird in Oldenburg und Umgebung gedreht werden. Interessenten für Team und weitere Sponsoren können sich gerne direkt bei mir melden.
INTERNETFERNSEHEN
1. März 2009 // Für die Stadt der Wissenschaft produziert Schwarzseher ein monatliches Internetfernsehen, dass im Jahr 2009 auf der Homepage der Stadt der Wissenschaft veröffentlicht wird. Zusammen mit 6 Studenten des Studienganges Kunst und Medien der Universität Oldenburg werden bei regelmäßigen Redaktionssitzungen die Themen recherchiert und umgesetzt.
Die aktuelle Sendung auf uebermorgenstadt.de >>
WIRTSCHAFTSPORTAL
24. Dezember 2008 // Das neue regionale Wirtschaftsportal Business On Weser-Ems (www.weser-ems.business-on.de) ging im Dezember 2008 online. Mit mittlerweile über 10.000 Besuchern monatlich wurde ein sehr guter Start hingelegt. Schwarzseher betreibt das Portal in Lizenznahme der Business On GmbH aus Köln.
Wirtschaftsportal Business On Weser-Ems >>
ERÖFFNUNGSSPOTS
12. November 2008 // Im Oldenburger Staatsheater feieretn die drei Schwarzseher Spots für die Eröffnung der Stadt der Wissenschaft ihre Premiere vor ausverkauftem Saal. Die drei Spots wurden im Oktober in Oldenburg in einem Unterirdischen Krankenhaus, der Lambertikirche und dem Olantis Huntebad gedreht. Zudem wurden einige Sequenzen mit Greenscreen-Technik im Studio aufgezeichnet.
Alle Spots auf der Webseite der Stadt der Wissenschaft >>
DREHARBEITEN BEENDET
3. November 2008 // 3 Tage Dreharbeiten für die Stadt der Wissenschaft sind erfolgreich beendet. In Full-HD-Auflösung erwarten die Stadt Oldenburg 3 jeweils 2-minütige Spots für die Eröffnungsfeier der Stadt der Wissenschaft im Januar 2009.

Gedreht wurde unter anderem in einem unterirdischen Krankenhaus unter dem Flötenteich in Oldenburg und in einem Greenscreen-Studio in Bremen.
Mehr Informationen zur Stadt der Wissenschaft 2009 >>
PREMIERE FÜR NEUES LOGO
1. November 2008 // Die Schwarzseher Agentur für neue Medien hat ein eigenes Logo bekommen. Das Markante “S” als Wortmarke für “Schwarzseher” ist neu, ebenso ein Artwork aus einem hellen, modernen Geflecht von Linien.

Die Agentur übernimmt damit auch die Internetadresse www.schwarzseher.com, während sich der Ursprung der Firma, Schwarzseher Film, weiter auf die Produktion unabhängiger Filme konzentriert, und hierzu auf der eigenen Präsenz www.schwarzseher-film.de zu finden ist.